Wohnen
Miete, Nebenkosten, Grundsteuer-Anteil, kleine Reparaturen in der Wohnung. Alles, was das Dach über dem Kopf betrifft.
Kategorien
Kategorien sind keine Buchhaltungskonten. Sie sind Sprache für den Alltag: kurz genug für eine Zeile, stabil genug für den Monatsvergleich. nexsi schlägt zwölf Begriffe vor — nicht mehr.
Erste Zeile erfassenWenn jede Ausgabe in eine andere Schublade wandert, verlieren Sie den Vergleich zwischen Monaten. Zwölf feste Begriffe zwingen zur Entscheidung, aber nicht zur Perfektion. Sie dürfen grob bleiben: Der Wochenmarktbeleg landet in Lebensmittel, auch wenn eine Zeile Haushalt wäre — solange Sie das wiederholen.
Die Monatsmappe lebt von Wiedererkennung. Im Systemartikel steht, wie Mappe und Monatsseite zusammenspielen. Hier geht es um die Wörter auf der Seite. Lesen Sie im Glossar, wenn ein Begriff unklar bleibt.
Fixkosten wie Miete ordnen Sie oft direkt der passenden Kategorie zu — Wohnen, Versicherungen, Kommunikation. Für wiederkehhende Abbuchungen lohnt ein separates Blatt unter regelmäßige Zahlungen. Variable Käufe erfassen Sie unter Ausgaben erfassen. Am Monatsende fügen sich die Summen im Monatsabschluss zusammen.
Miete, Nebenkosten, Grundsteuer-Anteil, kleine Reparaturen in der Wohnung. Alles, was das Dach über dem Kopf betrifft.
Supermarkt, Wochenmarkt, Bäcker, Getränke für zu Hause. Restaurantbesuche gehören eher zu Freizeit.
Reinigung, Drogerie, Papier, Glühbirnen, Werkzeug für den Alltag. Nicht die Miete — die bleibt bei Wohnen.
ÖPNV-Ticket, Tanken, Parken, Fahrradreparatur, gelegentliche Bahnfahrten. Versicherung fürs Auto separat unter Versicherungen.
Zuzahlungen, Apotheke, Brille, Physiotherapie ohne Erstattung. Prämien laufen über Versicherungen.
Haftpflicht, Hausrat, Berufsunfähigkeit, Kfz-Haftpflicht. Jährliche Raten können Sie monatlich umrechnen.
Internet, Mobilfunk, Festnetz, Streaming nur wenn es Grundversorgung ist. Reine Unterhaltungs-Abos eher Freizeit.
Kitabeiträge, Schulmaterial, Taschengeld, Nachhilfe. Kleidung für Kinder kann auch Kleidung sein — bleiben Sie konsequent.
Kino, Verein, Hobbymaterial, Ausflüge, Gastronomie. Alles, was Entspannung und Begegnung kostet.
Schuhe, Jacken, Arbeitskleidung, Schneiderei. Saisonkäufe verteilen sich über das Jahr — notieren Sie trotzdem den Monat.
Gezielte Überweisungen auf Sparkonto oder Umschlag. Kein Restgeld — bewusst geplanter Betrag für Unvorhergesehenes.
Alles, was selten vorkommt und nirgends passt: Geschenke, Spenden, Amtsgebühren. Nicht zum Ablageort für Unentschlossenheit.
Praxis
Eine Zeile, eine Kategorie. Teilen Sie nur, wenn der Unterschied für Ihre Entscheidungen wichtig ist. Gemischte Supermarktbelege dürfen als Ganzes in Lebensmittel — siehe Ausgaben erfassen.
Fix und variabel trennen. Miete steht monatlich gleich; Lebensmittel schwanken. Fixkosten listen Sie zusätzlich auf dem Blatt für regelmäßige Zahlungen, damit Abbuchungstermine sichtbar bleiben.
Monat für Monat gleich bleiben. Erst nach drei bis vier Monaten lohnt ein Feintuning. nexsi empfiehlt keine ständige Umbenennung — sonst verlieren alte Seiten ihren Vergleichswert.
Wenn Sie unsicher sind, notieren Sie den Zweck in Klartext. „Winterjacke“ in Kleidung ist verständlicher als ein leeres Feld. Bei Fragen zu Begriffen hilft das Glossar; beim Jahresüberblick der Monatsabschluss.
Manche Ausgaben grenzen aneinander: Streaming kann Freizeit oder Kommunikation sein. Entscheiden Sie einmal pro Haushalt und notieren Sie die Regel auf der Innenseite der Mappe. nexsi empfiehlt: Unterhaltung immer Freizeit, Internet immer Kommunikation — auch wenn beides digital ist.
Rücklagen und Sonstiges sind oft verwechselt. Rücklagen sind geplant und wiederkehrend; Sonstiges ist die seltene Ausnahme. Wenn Sonstiges jeden Monat wächst, fehlt vermutlich eine Kategorie — dann lieber Freizeit oder Kinder erweitern als alles sammeln.
Gehen Sie die zwölf Reiter einmal durch: Gibt es leere Felder, die eigentlich vorkamen? Steht dieselbe Ausgabe unter zwei Namen? Einheitliche Sprache spart Zeit beim Monatsabschluss.
Für den Einstieg reicht oft ein Ausdruck der Kategorieliste neben dem Erfassungsblatt. Vorlagen finden Sie unter Vorlagen drucken. Bei technischen Begriffen wie „Fixkosten“ oder „variable Ausgaben“ lohnt ein Blick ins Glossar.
Wählen Sie einen Begriff, erfassen Sie eine Zeile — der Rest des Monats wird lesbarer.